Über
bonÀrea ist ein Agrar- und Lebensmittelkonzern mit Hauptsitz in Guissona (Lleida, Spanien), der die gesamte Wertschöpfungskette von der Tierzucht und -produktion bis hin zum Vertrieb und Direktverkauf abdeckt. Das Unternehmen betreibt mehr als 600 Filialen und ist in über 20 Geschäftsbereichen tätig, mit Standorten in Katalonien, Aragonien, Valencia und Madrid. bonÀrea baut seine Geschäftstätigkeit mit neuen Produktions- und Logistikanlagen in Épila (Aragonien) weiter aus.
Die Herausforderung
Mit mehr als 20 Geschäftsbereichen und dezentralen IT-Teams verwaltete bonÀrea Vorfälle und IT-Ressourcen in den einzelnen Bereichen auf unterschiedliche Weise. Das Fehlen gemeinsamer Prozesse und Tools erschwerte es, einen Gesamtüberblick über die IT-Umgebung zu gewinnen und die Zusammenhänge zwischen abteilungsübergreifenden Vorfällen zu verstehen. Das Asset-Management, das weitgehend auf Tabellenkalkulationen basierte, machte es schwierig, ein zuverlässiges Bestandsverzeichnis von Tausenden von Geräten und Servern zu führen, die über Produktions-, Logistik- und Vertriebsstandorte verteilt waren.
Zudem wandten sich die Nutzer über verschiedene Kanäle an die IT-Abteilung, darunter Teams, E-Mail, Telefon oder sogar persönlich. Dies erschwerte es, Anfragen zu priorisieren und eine einheitliche Nachverfolgung zu gewährleisten. In einem Umfeld, in dem der Betrieb in hohem Maße von der IT abhängig ist, schränkte diese Fragmentierung die Transparenz, die Kontrolle und die Gesamteffizienz des Teams ein.
Die Lösung
Dank HaloITSM gelang es bonÀrea, Prozesse, die zuvor auf verschiedene Bereiche und Teams verteilt waren, auf einer einzigen Plattform zusammenzuführen. Die Implementierung erfolgte zügig, sodass das Unternehmen das Tool einführen konnte, ohne den täglichen Betrieb zu beeinträchtigen. Mithilfe gemeinsamer Workflows vereinheitlichte das IT-Team das Incident-Management, indem es klar zwischen Incident-Typen und Prioritätsstufen unterschied und eine unternehmensweit einheitliche Arbeitsweise etablierte.
Auch die Anlagenverwaltung wurde standardisiert. Geräte und Server werden nun über ein zentrales, nachverfolgbares Bestandsverzeichnis verwaltet, das in bestehende Tools wie Intune integriert ist, um Anlageninformationen automatisch zu erfassen. Darüber hinaus wurde die Benutzerkommunikation in einem einzigen Serviceportal (CAU) gebündelt, wodurch Anfragen, die zuvor über verschiedene Kanäle eingingen, nun an einem Ort zusammengefasst werden und der CAUet-Chatbot genutzt wird, um Fragen zu klären und unnötige Anfragen zu reduzieren.
„Mit Halo ist es uns gelungen, unsere Arbeitsweise zu vereinheitlichen und Ordnung in Prozesse zu bringen, die zuvor in den einzelnen Bereichen unterschiedlich gehandhabt wurden, sodass nun das gesamte Unternehmen auf einheitliche Weise arbeitet.“
Jordi Noguera, Leiter des IT-Betriebs
Die Ergebnisse
Mit HaloITSM hat bonÀrea das IT-Management unternehmensweit konsolidiert und damit in einem äußerst komplexen Umfeld mehr operative Kontrolle und Konsistenz gewonnen.
- Über 20.000 Tickets werden jährlich über ein einziges, zentralisiertes System verwaltet, wodurch die Transparenz hinsichtlich der Arbeitsauslastung verbessert wird
- Von Nutzern gemeldete kürzere Bearbeitungszeiten
- Einheitliche Übersicht über Vorfälle und Anfragen über alle Geschäftsbereiche hinweg
- Zentralisierte, nachverfolgbare Bestandsverwaltung für Tausende von Geräten und Servern, integriert in Intune
- Ein einziger Servicekanal (CAU), der die Kommunikation mit den Nutzern vereinfacht und strukturiert
- Unterstützung von über 190 Technikern mit etwa der Hälfte der Lizenzen, was durch die Nutzung von Concurrent-Lizenzen zu erheblichen Kosteneinsparungen führt
- Größere einheitliche Arbeitsabläufe durch gemeinsame Workflows im gesamten IT-Team
„Das Feedback der Nutzer bezog sich überwiegend auf schnellere Bearbeitungszeiten, und wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden.“
Francesc Rodríguez, Systemadministrator
Da mehrere Geschäftsbereiche Interesse an der Einführung der Plattform bekundet haben, plant bonÀrea, den Einsatz von HaloITSM über das IT-Team hinaus auszuweiten.