Über
Restaurant Growth Services ist eine in Nashville ansässige Shared-Services-Organisation, die mit O’Charley’s, 99 Restaurants und dem Konzept „Underground Chuck’s“ verbunden ist und Teams im gesamten Osten der Vereinigten Staaten unterstützt.
Die Herausforderung
Restaurant Growth Services hatte bereits seit mehreren Jahren eine ITSM-Plattform für Unternehmen im Einsatz. Nachdem das Unternehmen die Infrastruktur und den Support nach einer Outsourcing-Vereinbarung wieder ins eigene Haus zurückverlagert hatte, wurde es im täglichen Einsatz zunehmend schwieriger, den Einsatz dieser Plattform zu rechtfertigen.
Die Plattform erforderte einen eigenen Administrator für die Verwaltung, obwohl das Team nur etwa 10 bis 20 Prozent ihres gesamten Funktionsumfangs nutzte. Das System hatte zudem Schwierigkeiten, über den IT-Bereich hinaus eingesetzt zu werden, da Restaurantleiter und Nicht-IT-Teams Schwierigkeiten hatten, sich darin zurechtzufinden. Das Erstellen eines Tickets war nicht intuitiv, und die Nutzer wussten oft nicht, wo sie anfangen sollten, insbesondere in den Bereichen Lohnabrechnung und Personalwesen.
Die Kosten sorgten für zusätzlichen Druck. Die Plattform war sehr modular aufgebaut, und für Funktionen, die zuvor kostenlos verfügbar waren, wurden nun zusätzliche Lizenzen benötigt. Selbst Nutzer, die lediglich einen Basiszugang benötigten – beispielsweise zum Anzeigen von Tickets oder zum Hinzufügen von Notizen –, waren plötzlich an kostenpflichtige Lizenzen gebunden, wodurch die Kosten schwerer vorhersehbar und kontrollierbar wurden.
Die Berichterstellung war technisch zwar möglich, aber schwierig durchzuführen. Das Abrufen aussagekräftiger Daten war mit unnötigem Aufwand verbunden, was die Möglichkeiten des Teams einschränkte, Reaktionszeiten, Lösungsquoten oder wiederkehrende Probleme zu überprüfen.
Infolgedessen fiel es Restaurant Growth Services schwer, die Weiterführung eines Systems zu rechtfertigen, das schwer zu verwalten, schwer zu erweitern und zunehmend kostspielig war.
„Wir haben das System übernommen und haben wahrscheinlich nicht einmal 10, 15 oder vielleicht 20 % der Funktionen genutzt – aber man brauchte trotzdem eine Vollzeitkraft, nur um es zu verwalten.“
Kevin Forsberg, Senior Vice President für Informationstechnologie
Die Lösung
Restaurant Growth Services ging die Migration mit einer klaren Priorität an: die bestehende ITSM-Plattform zu ersetzen, ohne den täglichen Betrieb zu beeinträchtigen, und gleichzeitig die Kontrolle über das System wieder in die Hände des internen Teams zu legen.
Die Organisation stellte in einer Phase umfassender interner Veränderungen auf Halo um, wobei für die Umstellung nur wenig Zeit zur Verfügung stand. Das Ziel bestand nicht darin, jedes Element des bisherigen Systems nachzubilden, sondern eine Grundlage zu schaffen, die intern verwaltet und im Laufe der Zeit erweitert werden konnte.
Der Schwerpunkt lag zunächst auf dem zentralen IT-Support. Restaurantleiter und interne Nutzer erhielten eine klare Anlaufstelle für die Meldung von Problemen, wodurch die Unsicherheit darüber beseitigt wurde, wie und wo ein Ticket erstellt werden muss. Strukturierte Anfragepfade ersetzten allgemeine Einsendungen und trugen dazu bei, dass Probleme schneller an das richtige Team weitergeleitet wurden.
Gleichzeitig konnte Restaurant Growth Services die Abhängigkeit von externer Verwaltung verringern. Konfigurations-, Berichts- und Workflow-Änderungen konnten intern abgewickelt werden, sodass das Team das System bei Bedarf ohne lange Bearbeitungszeiten anpassen konnte.
Die Plattform war zudem für einen breiteren Einsatz über den IT-Bereich hinaus ausgelegt. Während sich die anfängliche Einführung auf den technischen Support konzentrierte, ermöglichte die eingerichtete Struktur, auch andere Teams – darunter die Bereiche Facility Management, Lohnbuchhaltung, Personalwesen und Finanzen – in dasselbe System einzubinden, anstatt Anfragen per E-Mail oder Telefon zu bearbeiten.
Trotz des hohen Tempos der Umstellung verlief der Wechsel reibungslos, sodass Restaurant Growth Services eine Plattform erhielt, die vom ersten Tag an einsatzbereit und flexibel genug war, um mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt zu halten.
Die Ergebnisse
Durch die Umstellung auf Halo erhielt Restaurant Growth Services eine Plattform, die benutzerfreundlicher und einfacher zu verwalten war und besser auf die tatsächlichen Arbeitsabläufe der Teams im gesamten Unternehmen abgestimmt war.
- Schnellere Reaktion und Problemlösung: Die durchschnittliche Antwortzeit wurde von etwas mehr als einer Stunde auf etwa 30 Minuten verkürzt, und die durchschnittliche Zeit bis zur Problemlösung wurde von etwa drei Tagen auf knapp zwei Tage reduziert.
- Geringere und besser planbare Kosten, darunter eine Senkung der monatlichen ITSM-Ausgaben um 40–50 % sowie eine an die tatsächliche Nutzung angepasste Lizenzierung durch eine Kombination aus benannten und gleichzeitigen Lizenzen.
- Höhere Nutzeraktivität, da Restaurantmanager Tickets ohne Anleitung erfassen und nachverfolgen sowie mithilfe von Selbsthilfe-Artikeln Probleme eigenständig lösen können.
- Mehr Eigenverantwortung im IT-Bereich, wobei Konfiguration und Berichterstellung intern verwaltet werden und die Abhängigkeit von externer Verwaltung bei Änderungen und Aktualisierungen deutlich geringer ist.
„Wir haben viele großartige Pläne und einen Fahrplan für das, was wir mit Begeisterung weiter ausbauen möchten – Dinge, die in der Vergangenheit einfach keine Option waren.“
Jerred Long, Leiter des IT-Support für den Einzelhandel und Systemadministrator bei HaloITSM
Nachdem die Grundlagen nun geschaffen sind, konzentriert sich Restaurant Growth Services nun darauf, die Plattform auf weitere Teams auszuweiten und dabei auf einer Roadmap aufzubauen, die mit dem bisherigen System schlichtweg nicht möglich war.